Kandidaten danken Ihren Wählern

Maritta Böttcher

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den 2338 Wählerinnen und Wählern, die mir ihre Stimme gegeben haben. Ich bin zwar nicht Bürgermeisterin geworden, aber keine Sorge, ich werde als Fraktionsvorsitzende und Mitglied des  Hauptausschusses alles tun, um meine Heimatstadt Jüterbog weiter voran zu bringen. Es müssen viele Probleme gelöst werden. Dazu leisten ich und meine Fraktion sowie meine Kolleginnen und Kollegen der SPD-Fraktion weiter ihren unverwechselbaren Beitrag.

Meine Aktivitäten als Abgeordnete des Kreistages werden auch weiterhin dazu beitragen, die Zusammenarbeit der Stadt mit dem Landkreis zu intensivieren.

In der Kommune geht es nicht um Parteipolitik, sondern darum, die Probleme zu lösen. Dazu bin ich weiterhin bereit. Ich werde nichts versprechen, was nicht zu halten ist. Ich verspreche aber, dass ich dran bleiben werde an allem, was ich begonnen habe: den Bürgerhaushalt zu intensivieren, es wird die traditionellen Feste JüterRock, Osterhasenfest, Zuckertütenfest weiter geben, das Freibad und die B102 werden fristgemäß fertig gestellt, die Situation für Radfahrer/innen in der Altstadt wird sich verbessern und die Pendler werden eine verbesserte Parkplatzsituation vorfinden. Die Mitarbeiter/innen der Verwaltung haben in mir weiterhin eine faire Partnerin, die aufpassen wird, dass ihnen nichts passiert.

Besonders liegt mir am Herzen, dass die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden und Luckenwalde forciert wird und die Städtepartnerschaften auf hohem Niveau weiter geführt werden.

Ich freue mich auf die bereits jetzt schon spürbar verbesserte Zusammenarbeit auch mit den anderen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung.

Abschließend möchte ich noch erklären, dass ich auf eine Verleumdungsklage gegen Arne Raue verzichte. Es ist mir aber wichtig, Ihnen zu sagen, dass ich zu keiner Zeit gelogen haben oder eine Schlammschlacht geführt habe oder unter die Gürtellinie gegangen bin. Das ist nicht mein Stil und das wird auch so bleiben.

Im Übrigen sollten alle über ihre Vergangenheit nachdenken. Ich bin nicht erst 1989 geboren. Ich habe mir nichts vorzuwerfen, nur weil ich an eine gerechte Gesellschaft geglaubt habe. Wer da sagt, ich hätte die Macht gehabt, Kampfgruppen gegen Demonstranten einzusetzen, hat Recht. Ich habe es aber ausdrücklich nicht getan, sondern alle eingeladen, den Dialog mit mir und den anderen führenden Funktionären in der Wendezeit zu führen. Daraus entstand unter anderem die größte Demonstration in Jüterbog am 5.11.2011 mit 6500 Teilnehmern auf dem damaligen Ernst-Thälmann Sportplatz (heute Sportplatz Am Rohrteich). Ich werde auch weiterhin dafür sorgen, dass sich nicht jede/r seine eigenen Legenden zurecht legt, sondern über das gelebte Leben berichtet wird. Ein erstes Forum dazu wird noch in diesem Jahr stattfinden.

Mein Motto bleibt: Maritta Böttcher bewegt Jüterbog

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Anette Rückert

 
Liebe Jüterboger, sehr geehrter Herr Raue!

Was für ein Wahlkampf! Sechs Kandidaten, und nun nach aufreibenden Wochen das Ergebnis. Zum Wohle der Stadt wünsche ich Ihnen, Herr Raue, Fingerspitzengefühl, Sensibilität und vor allem viel Erfolg. Es gibt viel zu tun. “Was?”, das haben die Kandidaten alles auf Ihren Prospekten, bei den öffentlichen Auftritten oder in persönlichen Gesprächen dargelegt. Manch einer dezent, der andere sehr direkt. Man wird den neuen Bürgermeister an seinen Taten messen werden. Herr Raue, setzen Sie Ihre Versprechen in die Realität um, die Jüterboger werden es Ihnen danken.
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen Wählern bedanken, die in mir eine Alternative gesehen haben. Selbstverständlich bleibe ich allen Bürgern als Stadtverordnete erhalten und auch zukünftig können Sie sich bei Fragen und Anliegen an mich wenden, ich werde für Sie da sein. Über mein Wirken und Handeln können Sie sich demnächst unter meiner Internetseite informieren (http://www.anette-rueckert.de).

Alles Gute Jüterbog, Anette Rückert.